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Ohlerath
OHLERATH, ehemalige Gemeinde Mutscheid
405 m über NN
173 Einwohner (Stand: 01.01.2008)
Kapelle St. Quirinius (Festtag: 30. April)
Ohlerath gehörte zum Dingstuhl (Gerichtsbezirk) Mutscheid im kurkölnischen Amt Hardt. Von 1816 bis 1969 gehörte es zur Gemeinde Mutscheid und seit 1969 ist es ein Stadtteil der Stadt Bad Münstereifel.
Die Kapelle war ursprünglich dem heiligen Hubertus geweiht, hatte aber als zweiten Altar schon 1664 auch einen Quirinius-Altar.
Der Patroziniumswechsel wird im Volksmund dem Einfluss des früheren Bürgermeisters Quirin Falkenstein zugeschrieben, was aber nicht stimmen kann, da Johannes Becker in seiner „Geschichte der Pfarreien des Dekanates Münstereifel“ schon von der Kapelle zum h. Martyrer Quirinius schreibt. Während das Schiff der Kapelle aus dem 18. Jahrhundert stammt, ist der Chor dem 16. Jahrhundert zuzurechnen.
405 m über NN
173 Einwohner (Stand: 01.01.2008)
Kapelle St. Quirinius (Festtag: 30. April)
Ohlerath gehörte zum Dingstuhl (Gerichtsbezirk) Mutscheid im kurkölnischen Amt Hardt. Von 1816 bis 1969 gehörte es zur Gemeinde Mutscheid und seit 1969 ist es ein Stadtteil der Stadt Bad Münstereifel.
Die Kapelle war ursprünglich dem heiligen Hubertus geweiht, hatte aber als zweiten Altar schon 1664 auch einen Quirinius-Altar.
Der Patroziniumswechsel wird im Volksmund dem Einfluss des früheren Bürgermeisters Quirin Falkenstein zugeschrieben, was aber nicht stimmen kann, da Johannes Becker in seiner „Geschichte der Pfarreien des Dekanates Münstereifel“ schon von der Kapelle zum h. Martyrer Quirinius schreibt. Während das Schiff der Kapelle aus dem 18. Jahrhundert stammt, ist der Chor dem 16. Jahrhundert zuzurechnen.





